Ein Garten Eden in München

Blüteninstallation in der Heilig-Geist-Kirche München

„Meine Taube in den Felsenschlüften, im Verstecke des Steigs, laß mich dein Angesicht sehn, laß mich deine Stimme hören, denn süß ist deine Stimme, anmutig ist dein Gesicht.“

Der Wolfsbrunnen am Kosttor

Rotkäppchen und der böse Wolf Der Wolfsbrunnen, auch Rotkäppchenbrunnen genannt, ist das Werk der Bildhauer Heinrich Düll und Georg Petzold und wurde 1904 errichtet. Gestiftet wurde er von Adolf und Apollonia Wolf, die damit ihrem Namen ein Denkmal setzen wollten. Wir sehen auf der Säule Rotkäppchen im Zwiegespräch mit dem Wolf. Sie scheint ihm gerade zu […]

Die Hexe im Neuen Rathaus

Im Prunkhof des Neuen Rathauses findet sich in luftiger Höhe eine auf dem Besen reitende Hexe. Woher kommt überhaupt die Angst vor Menschen, die wir Hexen nennen, und woher der Wahn, sie vernichten zu müssen? Der Begriff Hexe leitet sich vom heidnischen Wort hagazussa ab, „haga“ bedeutet so viel wie Hain oder Wiese, „zussa“ ist […]

Engel und Teufel an der Michaelskirche

Im Jahr 1615 erlebt München seinen Höhepunkt der Hexenjagd, durch den Jesuiten Jeremias Drexel, der von Kurfürst Maximilian I als Hofprediger nach München berufen wurde. Von der Kanzel der Michaelskirche in der Neuhauserstraße forderte er die Menschen auf, gegen die „vermaledeiten Weiber“ vorzugehen. 200 Frauen und Mädchen wurden daraufhin als Hexen verhaftet, gefoltert und verbrannt. […]

Die Hexe vom Theatinerhof

Die Michaelskirche taucht noch durch ein weiteres Vorkommnis im Zusammenhang mit den Hexenverbrennungen in München auf: Bei ihrem Bau im Jahr 1590 stürzte der ursprünglich auf dem Dach angebrachte Turm ein. Wer sonst, als die Hexen, könnte daran schuld gewesen sein? Eine damals 70jährige Münchnerin, Anna Anbacher, befand sich unglücklicherweise zur Zeit des Einsturzes in […]

Das Geheimnis des Fausttürmchens

Das Haus des Henkers Etwa an der Stelle, an der heute die Gebäude der so genannten „Blumenschule“ stehen, stand einst das Haus des Münchner Henkers, nahe an der alten Stadtmauer und dem Sendlinger Tor. Noch heute eine eher unheimliche Gegend … Die Folteranweisungen aus dem Hexenhammer führte der Henker der Stadt aus. Denn der musste nicht nur Menschen […]

Die Hexe an der Hundskugl

Geht man die Sendlingerstraße zum Marienplatz und biegt dann links in die Hackenstraße ein, gelangt man zur ehemaligen Gaststätte Hundskugel. Etwas weiter an der Hausnummer 11 erinnert ein Relief an eine Sage: Die Hundskugel erinnert an Hunde, die dorthin eine goldenen Kugel haben sollen. Doch die Wahrheit ist eine wohl andere: Hier war die Hunds-Kuchl, also die Küche für die armen Leute. Folgt […]

Die Mariensäule auf dem Marienplatz

Ich stehe vor der fast 14 Meter hohen Mariensäule in Münchens Zentrum. Die Hand halte ich schützend vor die Augen, denn heute steht die vergoldete Bronzestatue der Gottesmutter vor einem strahlenden weiß-blauen bayerischen Himmel. Ihr bekröntes Haupt hebt sich hell vom blauen Himmel ab, das Zepter leuchtet golden. Die Muttergottes erhört den Kurfürsten Die berühmte […]

Die Patrona Bavariae an der Residenz

„Sub tuum praesidium confugimus, sub quo secure laetique degimus“ – „Unter Deinen Schutz und Schirm fliehen wir, in dem wir froh und sicher leben.“ Diese Inschrift findet sich unter der überlebensgroßen Marienfigur an der Münchner Residenz. Auch sie ließ Maximilian I. im Jahr 1616 anbringen. Diese Maria ist mit den Herrschaftsinsignien (Reichsapfel, Krone und Zepter) ausgestattet und […]

Die Wundermadonna in der Frauenkirche

Da Marias Leib nach ihrem Tod in den Himmel aufgenommen wurde, gibt es keine Reliquien ihres Körpers. Den angefertigten lebensechten Gemälden und Statuen der Gottesmutter sprach man daher dieselbe Kraft und Wirkung zu, die eigentlich den Reliquien vorenthalten waren. Zwiegespräch mit der Gottesmutter In manchen Kunstwerken wurden Hostien verborgen, um die Qualität zu heben und […]