Auch die vornehmsten Straßen Münchens haben ihre dunklen Seiten. Zwischen Frauenkirche und Residenz erzählen unscheinbare Orte von ruhelosen Seelen, unerklärlichen Erscheinungen und Ereignissen, über die man noch lange hinter vorgehaltener Hand sprach. Auf dieser Tour erkundest du die schaurigen Überlieferungen des Kreuzviertels und der Graggenau.
An der Frauenkirche führt ein schwarzer Fußabdruck mitten hinein in die Münchner Teufelssagen. Warum soll der Leibhaftige hier aufgestampft haben – und weshalb, so heißt es, lässt er den Dom bis heute nicht zur Ruhe kommen? Rund um die Kirche lag einst ein Friedhof, auf dem ein unerschrockener Kaufmann eine nächtliche Erfahrung machte, die ihm einen ungewöhnlichen Namen einbrachte.
Am Promenadeplatz führt die Spur zu einem Haus, in dem nächtliches Poltern und unheimliche Laute die Bewohner in Angst versetzt haben sollen. Was ein hartherziger Getreidehändler damit zu tun haben, erfährst du auf der Tour. Auch am Maxtor wurde von einer seltsamen Gestalt berichtet, die nächtliche Passanten schweigend durch die Straßen begleitete.
Vom ehemaligen Jungfernturm sind nur wenige Spuren geblieben – seine Geschichten aber haben überdauert. Sie handeln von einem verborgenen Raum, geheimen Gerichten und einer Vorrichtung, deren bloßer Name bis heute Schaudern auslöst. Am Salvatorplatz wird sichtbar, wie eng das alltägliche Leben früher mit Friedhöfen, Bestattungsbräuchen und der Furcht vor ruhelosen Toten verbunden war.
Am Odeonsplatz führt die Tour zu einem besonders dunklen Kapitel der Stadtgeschichte: der Verfolgung vermeintlicher Hexen. In der Residenz erzählen alte Überlieferungen schließlich von einer verschleierten Frau und einem schwarzen Tier, deren Erscheinen nichts Gutes verheißen haben soll. Wer oder was hinter diesen Gestalten stecken könnte, bleibt bis heute ein Geheimnis.
Die Tour führt dich von der Frauenkirche über Promenadeplatz, Maxtor, Jungfernturm und Salvatorplatz zum Odeonsplatz und weiter zur Residenz. Dabei erfährst du, welche historischen Ereignisse diese Geschichten rahmen – und warum einige Fragen besser unbeantwortet bleiben.



